[Review] DREAMTALE - Angel of Light (EP)
DREAMTALE - Angel of Light (EP)
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Dreamtale dürfte jedem eingefleischten Power Metal Fan ein Begriff sein in dieser Szene und bereits am 20.04. soll ihr neues Album „Epsilon“ in Japan erscheinen. Für den 11.05. ist auch ein Release in Finnland geplant. Im Jahre 2009 gab’s bereits einen Vorgeschmack auf das neue Album, der in Form einer „Demo Ep“ namens „Angel of Light“ zu bewundern war. In die Öffentlichkeit gelangten allerdings nur 3 Samples zu den jeweiligen Songs, aber ich hatte das Glück, mir die Songs in voller Länge anhören zu können und darüber möchte ich euch jetzt einen Überblick geben.
Eins muss ich noch vorwegnehmen. Es handelt sich bei den 3 Songs der Ep um Demosongs, die sich im weiteren Prozess für das Album auch noch verändert haben.
Der Titeltrack „Angel of Light“ setzt genau da an, wo das letzte Album „Phoenix“ aufgehört hat. Man setzt auf sehr moderne Klänge und einen ähnlichen Rhytmus wie beim Song „Between Love and Hate“. Die Melodie des Chorus setzt sich wie zu erwarten war sofort in den Gehörgängen fest und zeigt die Stärken, die für Dreamtale eben absolut typisch sind.
Für eine Demo empfinde ich den Sound übrigens als sehr angenehm! Sänger Erkki Seppänen hat sich seit seinem Debüt auf „Phoenix“ perfekt in der Band integriert, indem er den Songs einfach einen unvergleichlichen Stil verleiht.
„Angel of Light“ wartet natürlich auch wieder mit Ohrwurmverdächtigen Keyboardmelodien auf, die jedes Power Metal Herz höher schlagen lassen. Der Refrain kommt ziemlich happy daher und zeigt die ganze Spielfreude dieser Truppe.
„Reasons revealed“ ist eine sehr ruhige melancholisch angehauchte Ballade. Die Emotionen, die dieser Song transportiert sind förmlich greifbar. Ich bin über die Vielfältigkeit dieser Band immer wieder erstaunt, da sie in der Lage dazu sind, verschiedene Gefühlslagen sehr gut rüber zu bringen, die den Hörer eben auch erreichen. Besonders das Keyboard lässt immer wieder eine unvergleiche Atmosphäre aufkommen, die dem Song auch seinen Stempel aufdrückt. Besonders gut gefällt mir auch die 2. Strope, wo Erkki ein bisschen aus sich raus kommt und erneut mit einer tadellosen Gesangsleistung überzeugt.
„Strangers Ode“ ist wohl das kleine Überraschungspaket dieser Ep und für mich auch definitiv der stärkste von den 3 Songs. Die häufigen Tempowechsel machen diesen Song besonders interessant, da dem Hörer so nicht langweilig wird. Allein die Strophen zeigen schon mehrere Gesichter dieser Band, wo eben immer wieder Tempowechsel stattfinden und auch in Sachen Melodie variiert wird. Der Refrain bewegt sich im Midtempobereich und punktet vor allem mit seiner Leichtigkeit. Auf den ersten Blick wirkt er unscheinbar, aber genau das macht ihn in meinen Augen so stark. Er fügt sich perfekt in das Gesamtpaket dieses Songs ein und das ist immer noch am wichtigsten bei einem guten Power Metal Song. Erwähnenswert ist auch das Wechselspiel zwischen Gitarre und Keyboard, womit ich auf den brillianten Mittelpart zu sprechen komme. Auch die Instrumentalisten wissen, wie man das Beste aus den Instrumenten rausholt und zeigen das besonders hier. Mir gefällt einfach die Art und Weise, wie die Keyboardklänge rüberkommen. Das ist auch so eine Art Markenzeichen der Band, was sie meiner Meinung nach von anderen Bands aus diesem Genre abhebt.
Bleibt am Ende nur eines zu sagen: Man darf sich auf das bald erscheinende 5. Album namens „Epsilon“ freuen, denn diese Songs bringen schon mal ungemein viel Spaß mit sich und machen einen sehr guten Eindruck. Dazu sei nochmal gesagt, dass es nur Demoversionen sind und diese auf dem Album sicher noch um einiges fetter klingen werden. Die Band scheint übrigens nachwievor auf der Suche zu sein, was ein europäisches Label betrifft. Das neue Album soll ja vorerst nur in Finnland und Japan erscheinen. Ich hoffe, dass sich da noch was ergibt für die Jungs, denn sie haben es definitiv verdient.
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